Post by (schmuck) may 2012
"Schätze der Bronzezeit - archäologische Kostbarkeiten aus der Altmark" heißt eine Ausstellung, die am 20. Mai im Danneilmuseum Salzwedel eröffnet wird. Gezeigt werden die schönsten Stücke aus dem Bestand und Leihgaben aus Halle.schmuck online bei SchmuckLuna
Salzwedel l Es ist eine geheimnisumwitterte Zeit der Geschichte des Menschen. Die frühe Bronzezeit (2300 bis 1600 vor Christus) ist vor allem durch die Himmelsscheibe von Nebra populär geworden. Doch auch das Salzwedeler Danneilmuseum kann wertvolle Funde vorweisen, die aus der bedeutendsten Gruppe der Frühbronzezeit, der Aunjetitzer Kultur, stammen. Diese und weitere Stücke sind vom 20. Mai bis zum 30. Dezember im Museum, in der Salzwedeler Propstei in einer Sonderausstellung zu sehen.
Sie stammen unter anderem aus zwei sogenannten Hortfunden (vermutlich Opfergaben oder Ressourcenverstecke) bei Kläden und Groß Schwechten. Bauern hatten sie im 19. Jahrhundert bei Feld- oder Rodearbeiten entdeckt und sie dem Verein für Vaterländische Geschichte übereignet, so gelangten sie schließlich ins Danneilmuseum, das mit der Schau die archäologischen Kostbarkeiten der Altmark einem breiten Publikum zugänglich machen will.
Weiterhin sind Stücke aus Grabfunden ausgestellt, beispielweise aus Mehrin, Seethen oder Wittenmoor. Einen besonders seltenen Fund hatten 1980 zwei Jungen in Jeebel gemacht. Unter weiteren bronzenen Fundstücken entdeckten sie einen goldenen Ring. Auch er wird neben Gewand- und Haarknotenfibeln, Schwertern, Dolchen, Beilen, Pfeilspitzen, Nadeln, Schmuck und Alltagsgegenständen so wie einigen Urnen zu sehen sein.
Zudem hat Museumsmitarbeiter Lothar Mittag, der die Ausstellung konzipiert, Fotos eines Querschnitts von Gegenständen aus dieser Zeit gemacht, die großformatig ausgestellt sind, genau wie Bilder von den sagenumwobenen Schälchensteinen aus vielen Orten, die vermutlich einen kultischen Hintergrund haben.
Wie die Schmuckstücke und Waffen in der Bronzezeit getragen wurden, zeigen Bilder der Sieper Künstlerin Lucie Löwe, die sie nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gemalt hat. So erhält der Besucher einen Eindruck von den Menschen der Bronzezeit. Sie trieben bereits regen Handel, wie einige Stücke beweisen, die aus der Schweiz oder aus Mecklenburg-Vorpommern stammen. Zu den Ausstellungsstücken gibt es anschauliche Erläuterungen.
Dass die Bronzezeitler die Kultur schätzten, können die Besucher ebenfalls erleben. Damals wurde unter anderem die Lura gespielt. Junge Leute aus Schwerin haben auf nachgebauten Instrumenten Musik der Bronzezeit aufgenommen. Seltsam sphärische Klängen werden durch die Museumsräume hallen. Das Landesmuseum Halle hat Leihgaben zur Verfügung gestellt. Darunter eine Kopie und ein Foto der Himmelsscheibe. Aber die soll ausnahmweise nur am Rande eine Rolle spielen.
没有评论:
发表评论